UBS macht Bayer zum Kauf: Rechtsrisiken sinken, Pharmageschäft überrascht positiv
Die Schweizer Großbank UBS setzt bei Bayer wieder auf steigende Kurse. Analyst Matthew Weston stufte die Aktie des Agrarchemie- und Pharmakonzerns von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und erhöhte das...
Nach Zoutendijk-Rückzug: Julius Bär setzt im Verwaltungsrat auf Regulierungs- und Risikoexpertise
Die Julius Bär Gruppe stellt ihren Verwaltungsrat neu auf und setzt dabei klar auf zusätzliche Risiko- und Compliance-Kompetenz. Das Zürcher Vermögensverwaltungsinstitut teilte mit, dass Olga...
Tecan startet Transformationsprogramm «Rewired» nach Milliarden-Ziel trotz Verlust
Die Tecan Group hat ein schwaches Geschäftsjahr 2025 mit einem tiefroten Abschluss verbucht und reagiert mit einem umfassenden Transformationsprogramm. Der Laborausrüster aus Männedorf...
Jan Niclas Brandt wechselt in Ceconomy-Vorstand – Buonfiglio rückt an Spitze von Media Markt Österreich/Schweiz
Media Markt stellt die Führung seines Geschäfts in Österreich und der Schweiz neu auf. Wie die Muttergesellschaft Ceconomy mitteilt, übernimmt der italienische Manager Vittorio Buonfiglio die...
Dollar klettert auf höchsten Stand seit Januar zum Franken
Der US-Dollar hat seine Aufwärtsbewegung zum Wochenschluss deutlich ausgebaut und sich gegenüber Euro und Franken spürbar gestärkt. Im US-Handel rutschte der Euro bis auf 1,1437 Dollar ab und...

Schweizer Sensorenhersteller Sensirion wächst kräftig trotz Frankenstärke

10.03.2026


Der Schweizer Sensorenhersteller Sensirion hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnet und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen aus Stäfa meldete einen Umsatzanstieg um 24 Prozent auf 342,4 Millionen Schweizer Franken, was in Lokalwährungen einem Plus von 29 Prozent entspricht. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die Einführung neuer Produkte wie den A2L-Gaslecksensoren für Klimaanlagen in den USA geprägt, die sich als größter Wachstumstreiber erwiesen haben.

Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit geopolitischen Unsicherheiten, Zöllen und der Aufwertung des Schweizer Frankens konnte Sensirion seine Rentabilität deutlich verbessern. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 63,5 Millionen Franken, während die bereinigte operative Marge um 8,0 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent kletterte. Neben einer höheren Kapazitätsauslastung führte das Unternehmen diese Verbesserung auf Produktivitätssteigerungen zurück.

Unter dem Strich erzielte Sensirion einen Gewinn von 20,1 Millionen Franken nach einem Verlust von 28,9 Millionen Franken im Vorjahr. Ein negatives Finanzergebnis, der Verlust aus der Beteiligung am Start-up Lumiphase sowie die Frankenstärke verhinderten laut Unternehmensangaben einen noch höheren Gewinn. Im Jahr 2024 war das Ergebnis durch Einmalkosten in Höhe von 33,4 Millionen Franken belastet gewesen, die mit der Aufgabe des Bereichs Zustandsüberwachung von Industriemaschinen in Berlin zusammenhingen.

Für das Jahr 2026 strebt Sensirion weiteres Wachstum an und will das Geschäft weiter ausbauen. Das Unternehmen betonte seine Widerstandsfähigkeit in schwierigen Marktbedingungen und verwies auf eine starke Pipeline innovativer Technologien sowie klare strategische Prioritäten. Drei der vier Endmärkte verzeichneten im Berichtsjahr deutliche Zuwächse, was auf breit diversifizierte Wachstumsfelder in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen ist.